Prompts, Potenzial, Umgang

Künstliche Intelligenz ist in vielen Unternehmen bereits ein fester Bestandteil des Arbeitslebens – und die Entwicklung ist nicht am Ende. Das solltest Du beim
Berufseinstieg beachten und welche Chancen sich für Dich bieten.

KI wird heute schon vielfältig eingesetzt. Foto: Adobe Stock © InfiniteFlow

1. Erkenne das Potenzial

Genau hinzuschauen lohnt sich! Wo kommt Künstliche Intelligenz überall zum Einsatz? So erkennst Du nicht nur, wo im Unternehmen Potenzial für KI besteht, sondern auch, welche Abläufe sich verändern werden und sogar Aufgaben für Menschen wegfallen. Diese Erkenntnis hilft Dir, Dich auf Veränderungen einzustellen. Unternehmen suchen zunehmend nach Menschen mit Interesse und Fachwissen im Bereich KI. Immer mehr Stellen entstehen, die sich mit der Frage beschäftigen: Wie kann ein Unternehmen seine Arbeitsabläufe mit KI optimieren? Wer mit frischem Blick und einem guten Gespür an
das Thema herangeht, kann für viele Firmen eine wertvolle Unterstützung sein.

2. Kritischer Umgang mit dem Output

Das richtige Prompten ist bei generierenden KIs für das Ergebis entscheidend. Foto: Adobe Stock © Shootdiem

Das Thema kennst Du vielleicht noch aus der Schule: Du solltest die Informationen, die eine KI liefert, stets kritisch hinterfragen. Künstliche Intelligenz kann Fehler machen und falsche Informationen verbreiten. Mitunter erfindet sie sogar Quellen. Daher ist es ratsam, die Angaben der KI als vorläufig zu betrachten und nicht ungeprüft zu übernehmen.
Ebenso wichtig ist es, die Grenzen von KI-Modellen zu verstehen. Nicht jedes Modell beherrscht alle Aufgaben gleich gut. Textgenerierende KIs wie ChatGPT oder Claude sind im Umgang mit Sprache versiert, haben jedoch Schwächen im logischen Denken.

3. Datenschutz beachten

Informiere Dich über die KI-Richtlinien in Deinem Unternehmen. Viele Anbieter von KI-Services verwenden die Daten, die Ihr ihnen gebt, und nutzen sie auf verschiedene Weise weiter. Bei manchen Modellen kann man abschalten, dass die KI die eingegebenen Informationen verwendet, um die eigenen Modelle zu verwenden. Achtet darauf, welche Informationen für welchen Zweck wiedergegeben werden. Besonders wichtig
ist das, wenn es sich um sensible oder unternehmensinterne Daten handelt.

4.Das richtige Prompten

Beim Erstellen eines Prompts gibt es einiges zu beachten. Ein Prompt ist die Anweisung, die man der KI gibt. Je nach Modell gibt es unterschiedliche Herangehensweisen. Wichtig ist, die Anweisungen so klar und konkret wie möglich zu formulieren. Bei textgenerierenden KIs hilft es auch, anzugeben, was die KI nicht wiedergeben soll. Auch den Kontext zu erklären, hilft der KI, möglichst genaue Ergebnisse zu liefern. Lass der KI möglichst wenig Raum, die Anweisung falsch zu verstehen. Oft hilft es auch, in welchem Stil oder in welcher Gliederung das Ergebnis einer KI wiedergegeben werden soll.

5.Experimentieren mit KI

Probiere verschiedene KI-Tools aus und experimentiere damit herum. KI ist vielfältig und besteht nicht nur aus ChatGPT. Es gibt verschiedene Alternativen mit verschiedenen Anwendungen, nicht nur um Texte zu erzeugen, sondern auch für Bilder, Musik und sogar Podcasts. KI-Tools können große Datenmengen analysieren, Muster in Informationen
erkennen und sogar beim Programmieren helfen. Viele Modelle werden konstant weiterentwickelt. Das Experimentieren hilft Dir, neue Vorteile zu entdecken, die für Dich oder das Unternehmen wichtig sein können.

verfasst von Thaddäus Naß