So gelingt dein Bewerbungsanschreiben

Formal richtig, ordentlich und fehlerfrei
– Im Kopf steht sowohl die Adresse der Firma, als auch deine Eigene. Gib auch deine Telefonnummer und E-Mail-Adresse an, damit das Unternehmen dich bei Interesse kontaktieren kann. Achte bei deiner E-Mail-Adresse auf Seriosität, Flotte.Biene@xyz.de geht gar nicht. Wähle stattdessen etwas Neutrales, z.B. Max.Mustermann@xyz.de
– in der Betreffzeile steht für welche Stelle du dich bewirbst und wo du die Anzeige gefunden hast.
– Bitte Datum und Unterschrift nicht vergessen.
– Es sollte ein Hinweis auf die Anlagen erfolgen, die du der Bewerbung beilegst (Lebenslauf mit Foto, Zeugnisse, evtl. Bescheinigungen/Zertifikate für besondere Qualifikationen)
– Verwende eine gut lesbare Schrift  (11 oder 12) und eine gängige Schriftart, z.B. Arial. Achte darauf, bei allen Elementen deiner Bewerbung die gleiche Schrift zu verwenden.
– Insgesamt sollte dein Anschreiben eine DIN A4 Seite nicht überschreiten.
– Selbstverständlich muss dein Anschreiben ordentlich formatiert und frei von Rechtschreibfehlern sein – egal ob in Online oder Print. Am besten lässt du dein Anschreiben noch einmal von Familie oder Bekannten Korrektur lesen bevor du es verschickst.

Ansprechpartner kennen! 
Vermeide nach Möglichkeit, dein Anschreiben mit „Sehr geehrte Damen und Herren“ zu beginnen. Versuche stattdessen, direkt den richtigen Ansprechpartner zu adressieren. Ist dieser bei der ausgeschriebenen Stelle nicht angegeben, kannst du ihn telefonisch bei der Firma erfragen. Das macht einen guten Eindruck und zeigt dein Engagement!

Im Einleitungssatz Bezug herstellen
Die Standardfloskel „hiermit bewerbe ich mich für die Ausbildung zum…“ ist als Einleitungssatz denkbar einfallslos und sollte nicht vewendet werden. Überlege dir lieber einen originellen Einstieg, mit dem du dir das Interesse des Personalers von Anfang an sicherst. Eine gute Möglichkeit ist auch, gleich im ersten Satz auf ein vorangegangenes Gespräch Bezug zu nehmen.  Dies kann zum Beispiel ein Telefonat oder eine Gespräch bei einer Ausbildungsmesse sein, bei dem du dich näher über den Beruf informiert hast.

Stärken benennen und an Beispielen belegen
Nach der Einleitung stellst du dich vor. Was bietest du, welche Interessen und Stärken hast du, was unterscheidet dich von anderen Bewerbern? Vorsicht mit Behauptungen ohne Belege, wie „ich bin ein Organisationstalent und kann gut mit Menschen umgehen.“ Das gelobt im Zweifel jeder. Wichtig ist, dass du diese Eigenschaften nachweisen kannst. In welcher Situation hast du gezeigt, dass du ein Organisationstalent bist? Hast du vielleicht eure Abschlussfeier ausgerichtet? Dann nimm darauf Bezug. Und woran merkt man, dass du gut mit Menschen umgehen kannst? Arbeitest du vielleicht in deiner Freizeit in einem Geschäft, bei dem du Kundenkontakt hast? Solche Erklärungen erlauben es dem Personaler, einen authentischen Eindruck von deinen Fähigkeiten zu erlangen.

Erklären, warum man sich für die jeweilige Firma interessiert
Ein Unternehmen muss keine harten Fakten über sich lesen. Wichtig ist, dass du erklärst, warum du ausgerechnet bei dieser Firma deine Ausbildung beginnen willst. Auf keinen Fall solltest du hier Standard-Floskeln verwenden, die auf jedes Unternehmen zutreffen könnten.

Selbstbewusste Verabschiedung
Im letzten Satz schaffst du das Bindeglied zu einem möglichen Vorstellungsgespräch. Verwende keinen Konjunktiv (z.B. „ich wäre Ihnen dankbar…“), denn der verleiht deiner Bewerbung einen unsicheren Schlussklang. Eine mögliche Formulierung ist z.B. „ich freue mich über die Möglichkeit, Sie in einem persönlichen Gespräch von meiner Motivation zu überzeugen.!